Vortragsreihen

Einführung in die Psychologie von C.G. Jung
Vortragsreihe in Zusammenarbeit mit dem C.G. Jung-Institut Zürich

  • Einführung in die Traumdeutung nach C.G. Jung
    Montag, 20. März, 19.30–21.00 Uhr, im KOL-F-118. Vortrag von Dr. med. Renate Daniel.
    Träume spiegeln unsere seelische Situation wieder und geben uns Hinweise über die komplexen Facetten unserer Persönlichkeit und unsere Beziehungen.
    Wenn wir unsere Träume beachten, können wir Problematisches sowie unbewusste Ressourcen und Potentiale erkenne. Anhand von Traumbeispielen wird das aufgezeigt.
  • Das Phänomen Zorn aus Sicht der Jung’schen Psychologie
    Montag, 10. April, 19.30–21.00 Uhr, im KOL-F-118. Vortrag von Dr. med. Renate Daniel.
    Die Wurzeln und das Wesen von Zorn geben uns Aufschluss über den möglichen Sinn und Zweck dieses Affektes. Diskutiert wird: Wann und wieso wirkt Zorn zerstörerisch? Wann ist er notwendig? Kann er zumindest gelegentlich auch heilsam sein?
  • Was uns Märchen heute sagen
    Montag, 15. Mai, 19.30–21.00 Uhr, im KOL-F-118. Vortrag von Dr. med. Renate Daniel.
    Märchen beschreiben die Struktur der menschlichen Psyche und wer sie verstehen lernt, vergrössert seine Lösungskompetenzen für Probleme und Konflikte. Unter anderem wird an Dornröschen, Schneewittchen oder Händel und Gretel gezeigt, wie wir Märchen heute verstehen und nutzen können.

 

Einstieg in die Psychoanalyse
Ringveranstaltung des Freud­Instituts Zürich (FIZ) und des Psychoanalytischen Seminars Basel (PSB)

  • Seelischer Schmerz und Depression
    Montag, 13. März, 19.30–21.00 Uhr, im KOL-E-18. Vortrag von PD Dr.med. Ulrich Bahrke.
    Vom Erscheinungsbild her zwar eine Krankheit, ist Depression die Endstrecke ganz unterschiedlicher individueller Entwicklungen. Oft von aktuellen Geschehnissen ausgelöst, gehen sie zumeist von unbewusst gewordenen seelischen Schmerzen aus. Diese in behutsamer Annäherung gemeinsam mit dem Therapeuten zu verstehen und ertragen zu lernen ist Anliegen psychoanalytischer Behandlungen.
  • Vom Konflikt zum Symptom
    Montag, 3. April, 19.30–21.00 Uhr, im KOL-F-118. Vortrag von Dr. med. Michael Döhmann.
    Theoretisch und anhand von Fallbeispielen wird der Weg beschrieben, den die psychische Arbeit einschlägt, um einen seelischen Konflikt zu lösen. Das neurotische Symptom erscheint als eine solche Konfliktlösung, die aber um den Preis des seelischen Leidens erkauft wird.
  • Narzissmus und Ödipuskomplex
    Montag, 8. Mai, 19.30–21.00 Uhr, im KOL-F-118. Vortrag von Dr. med. Hanspeter Stutz.
    Anhand einer psychoanalytischen Behandlung nähern wir uns den Themen „Narzissmus und Ödipuskomplex“. In der Veranstaltung versuchen wir, Unterschiede und Gemeinsamkeiten bei Neurosen und den sogenannten Grenzfällen zu erörtern. Eine aktive Teilnahme ist sehr erwünscht.

 

Träume und luzide Träume

  • Einführung in die freudsche Traumtheorie
    Mittwoch, 22. März, 18.30–20.00 Uhr, im KOL-F-118. Vortrag von Nico Stenz.
    Im Rahmen des ersten Vortrags wird die Traumtheorie Sigmund Freuds für Einsteiger vorgestellt. Dabei werden die Grundannahmen und die Theorie der dem Traum zugrundeliegenden Prozesse erläutert und Anhand eines Beispiels veranschaulicht. Dieser Vortrag bildet die Grundlage für den Vortrag zu luziden Träumen vom 29. März.
  • Der luzide Traum und die freudsche Traumtheorie
    Mittwoch, 29. März, 18.30–20.00 Uhr, im KOL-F-118. Vortrag von Volker Hartmann.
    Das Phänomen des luziden Traums wird erläutert und darauf aufbauend versucht werden es ausgehend von der Freudschen Traumtheorie zu erklären. Die freudsche Traumtheorie, die den luziden Traum nur am Rande erwähnt, wird dabei einer Erweiterung unterzogen werden. Der Besuch des Einführungsvortrags vom 22. März wird dringend empfohlen.

Einzelvorträge

  • Forum zu Rauscherfahrungen: „Are you experienced?“ – Ethik und persönliche Integrität beim Umgang mit psychoaktiven Substanzen
    Montag, 15. Mai, 18.15-19.45 Uhr, im KOL-F-101. Vortrag von Dr. Henrik Jungaberle.
    Es gibt keine psychoaktive Substanz, deren medizinischer oder rekreationaler Gebrauch nicht Gefahren birgt. Welche Grundsätze für den Umgang – also für Abstinenz oder Gebrauch – lassen sich dann formulieren? In meinem Beitrag bringe ich Prinzipien aus der Ethik mit dem Versuch zusammen, psychoaktive Substanzen auf eine Art und Weise zu gebrauchen, die weder dem Konsumenten, noch seinem sozialen Umfeld schaden – sondern vielleicht sogar nutzen. So lassen sich einige Faustregeln für persönliche und gesellschaftliche Integrität im Umgang mit Alkohol, Cannabis, LSD und Co. formulieren.
  • Lacans Revision der Ethik der Psychoanalyse
    Montag, 22. Mai, 19.30-21.00 Uhr, im KOL-F-118. Vortrag von Robert Langnickel.
    War es Freud, der das Begehren wieder zu „höchster Gunst gebracht“ (Lacan, Sem. VII, S. 9) hat, gab es im postfreudianischen Zeitalter einige problematische Entwicklungen der psychoanalytischen Ethik, welche zu den fragwürdigen Idealen der Menschenliebe, der Authentizität und der Nicht-Abhängigkeit führten.
    Anstelle einer konformistischen Unterwerfung unter andere Imperative setzt Lacan eine Ethik des Mangels, die das Begehren des Subjekts in das Zentrum stellt: „Ich behaupte, dass es nur eines gibt, dessen man schuldig sein kann, zumindest in analytischer Perspektive, und das ist, abgelassen zu haben von seinem Begehren.“ (Sem. VII, S. 380)