Vortragsreihen

Einführung in die Psychologie von C.G. Jung
Vortragsreihe in Zusammenarbeit mit dem C.G. Jung Institut Zürich

  • Das Archetypenkonzept von C.G. Jung
    Mittwoch, 18. April, 19:30–21:00 Uhr, im KOL-F-118.
    Vortrag von Dr. med. Renate Daniel
    C.G. Jung beschäftigte sich intensiv mit dem „kollektiven Unbewussten“, einer Tiefenschicht des Unbewussten, die seiner Ansicht nach überall, in allen Zeiten und bei allen Menschen vorhanden ist und eine seelische Grundlage transpersonaler Natur bildet. Die Strukturelemente dieser Schicht im Unbewussten nannte er Archetypen.
    Der Vortrag erläutert die Relevanz von Jung’s Archetypenkonzept – auch vor dem Hintergrund neurobiologischer Erkenntnisse.
  • Persönlichkeitsstruktur: Schatten, Persona, Typologie
    Mittwoch, 2. Mai, 19:30–21:00 Uhr, im KOL-F-118.
    Vortrag von Dr. med. Renate Daniel.
    C.G. Jung versteht unter Schatten u.a. von uns als minderwertig empfundene Persönlichkeitsfacetten, die wir gerne vor uns und anderen verstecken. Der Welt versuchen wir häufig unsere positiven Eigenschaften zu präsentieren, also das, was positiv scheint. Hier spricht Jung von Persona.
    Der Vortrag wird das Jung’sche Konzept von Persona und Schatten vorstellen und die Bedeutung für unsere Persönlichkeitsentwicklung bzw. Beziehungsprobleme.

 

Einstieg in die Psychoanalyse
Vortragsreihe in Zusammenarbeit mit dem Freud-Institut Zürich

  • Hysterie
    Mittwoch, 7. März, 19:30–21:00 Uhr, im KOL-F-118.
    Vortrag von  Dr.med. Charles Mendes de Leon.

    Die internationalen Kassifikationssysteme ICD-10 und DSM-IV haben die „Hysterie“ aus ihrem Diagnosenkatalog gestrichen. In der psychotherapeutischen Praxis geht sein ein und aus. Das Referat beleuchtet aus psychoanalytischer Perspektive die volatilen, klinischen Aspekte der hysterischen Person.
  • Zwangsneurose
    Mittwoch, 11. April, 19:30–21:00 Uhr, im KOL-F-118.
    Vortrag von Dr. med. Sabine Geistlich.

    Zwangsneurose ist seit Freuds Krankengeschichte vom „Rattenmann“ ein eigener Krankheitsbegriff. Gleichzeitig kommen aber zwangsneurotische Symptome klinisch fast überall vor: bei der Depression, beim Narzissmus, bei der Schizophrenie etc. Wie lassen sich diese beiden Beobachtungen zu einander in Beziehung setzen und was bedeutet das für die psychoanalytische Theorie im Allgemeinen?
  • Setting
    Mittwoch, 16. Mai, 19:30–21:00 Uhr, im KOL-F-118.
    Vortrag von lic. phil. Eva Schmid-Gloor.

    Das psychoanalytische „Setting“ umfasst die spezifischen Arbeitsbedingungen, die für den analytischen Prozess Voraussetzung sind. Das sind äussere Bedingungen wie Zeit und Raum, aber auch innere Bedingungen wie die mentale Haltung: d.h. die freie Assoziation des Patienten und seitens des Analytikers die frei schwebende Aufmerksamkeit, sowie eine neutrale, abstinente Haltung.

Intensive Dynamische Kurzpsychotherapie nach Davanloo – Patient und Therapeut auf dem heissen Stuhl?

Vortragsreihe in Zusammenarbeit mit der Swiss Society for Intensive Short-Term Dynamic Psychotherapy (ISTDP)

Zur Vorbereitung auf die drei Vorträge: Frederickson ISTDP_Einfürung dt

An den drei Kursabenden wird die Intensive Kurzpsychotherapie nach Davanloo vorgestellt und diskutiert. Anhand von Videoausschnitten wird gezeigt wie…

  • …verdrängte Gefühle (Angst, Wut, Trauer, Schmerz) und Abwehrmechanismen in der Übertragungsbeziehung mobilisiert und im therapeutischen Prozess durchgearbeitet werden.
    Mittwoch, 14. März, 19:15–21:15 Uhr, im KOL-F-118.
    Vortrag von Dr. med. Pierre-Alain Emmenegger.

  • ..unbewusste Ängste im menschlichen Körper kanalisiert werden (Skelettmuskulatur, vegetatives und zentrales Nervensystem)
    Mittwoch, 21. März, 19:15–21:15 Uhr, im KOL-F-118.
    Vortrag von Dr. med. Pierre-Alain Emmenegger.
  • …die psychischen Strukturen des Patienten gestärkt und ein therapeutisches Bündnis zwischen Therapeut und Patient hergestellt werden kann.
    Mittwoch, 28. März, 19:15–21:15 Uhr, im KOL-F-118.
    Vortrag von Dr. med. Pierre-Alain Emmenegger.